<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620</id><updated>2011-11-16T05:11:29.617-08:00</updated><category term='frank'/><category term='jupiter'/><category term='iran'/><category term='das dunnkel'/><category term='drittes gespräch'/><category term='korea'/><category term='reliquien'/><category term='kurzgeschichten'/><category term='ideale'/><category term='grimm'/><category term='fischer'/><category term='tod'/><category term='lessing'/><category term='alethia'/><category term='sage'/><category term='affe'/><category term='fuchs'/><category term='spiegel'/><category term='geschichte'/><category term='wolf'/><category term='prolog'/><category term='dunkel'/><category term='anfang'/><category term='diana'/><category term='ballade'/><category term='geidcht'/><category term='gerneral investigation'/><category term='la fontaine'/><category term='veritas'/><category term='fabel'/><category term='esel'/><category term='jacobus'/><category term='wahrheit'/><category term='das zimmer'/><category term='teil4'/><category term='zweites gespräch'/><category term='apollo'/><category term='ende'/><category term='blogs'/><category term='wahrheitsbewegung'/><category term='das dunkel'/><category term='story'/><category term='mensch'/><category term='erstes gespräch'/><category term='wieso'/><category term='vertrauen'/><category term='Herrschaft'/><category term='seiten'/><category term='mysterie'/><category term='ägypten'/><category term='brüder'/><category term='maurer'/><category term='gebrüder'/><category term='wege'/><category term='marc'/><category term='freimaurer'/><category term='23'/><category term='blog'/><category term='die karte'/><category term='asien'/><category term='goethe'/><category term='das erwachen'/><category term='leben'/><category term='Frreimaurer'/><category term='hot_dog_friend'/><category term='Thomas von Aquin'/><category term='bogen'/><category term='zitate'/><category term='der'/><category term='falk'/><category term='osasien'/><category term='liste'/><category term='herz'/><category term='ernst'/><category term='derwisch'/><category term='gespräche'/><title type='text'>alethia veritas</title><subtitle type='html'>Wahrheit

"Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, daß immer die falsche Hälfte geglaubt wird."

"Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen."

"Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und der Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter."</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>30</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1469727077319441203</id><published>2011-11-16T04:57:00.000-08:00</published><updated>2011-11-16T05:11:29.628-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wege'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='tod'/><title type='text'>Das Dunkel:  Wege</title><content type='html'>Einst, so erzählen sich die Menschen, da war es vor vor langer Zeit noch so,  dass die Menschen dem folgten der die meiste und größte Macht hatte. Einst vor langer Zeit da schlug man sich den Schädel ein, nur um, des anderen Platz einnehmen zu können und um sich an seiner Macht laben zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das, was ihr hier lest, scheint gar nicht vergangen zu sein - es ist und bleib die Realität in der wir leben. Eingehüllt in Dunkelheit die selbst existiert wenn der Tag am hellsten ist und das Licht durch jedes Fenster bricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen Licht und dunkel Führen Wege die in einander verzweigt sind. Es ist nicht so das ihr einen Weg gehen könnt ohne an eine Kreuzung zu kommen. Es wird auch nie passieren das ihr den Pfad des Lichtes entlang laufen könnt ohne an eine dunkle oder noch hellere Kreuzung zu gelangen, doch wie es schon gesagt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst das hellste Licht ist in Dunkelheit umhüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr könnt euch nicht für "Einen Weg" entscheiden. ihr könnt auch nicht "Den Weg" wählen. ihr müsst sie alle gehen. Über alle Kreuzungen spazieren und durch jeden dunklen Winkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr dürft dabei Niemandem folgen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst dann werdet ihr fündig, nachdem was ihr sucht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1469727077319441203?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1469727077319441203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2011/11/das-dunkel-wege.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1469727077319441203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1469727077319441203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2011/11/das-dunkel-wege.html' title='Das Dunkel:  Wege'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-8235602860938108906</id><published>2011-04-23T04:41:00.000-07:00</published><updated>2011-04-23T05:23:57.051-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='diana'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die karte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='frank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='23'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='jacobus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herrschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Das Dunkel - Herrschaft</title><content type='html'>"Mit Karten konnte ich noch nie etwas anfangen.." sprach Frank leise vor sich hin als er die Karte betrachtete und dann seinen blick fast über das Straßenschild fahren lies.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intermezzo I&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ab und zu kommt es ganz anders als man es denkt. Wäre Frank Heute Morgen nicht aufgestanden, hätte Frank die Karte aus dem Hemd nicht gelesen, oder wäre Frank nur einen anderen Weg gegangen, dann würden sich die Ereignisse wenn auch nur auf für Menschen nicht sichtbarer Ebene verändern. Ein klein wenig verhält sich diese Geschichte aber doch so als würde niemand etwas verstehen dürfen was Frank hier macht und was sein Weg ist und überhaupt der ganze Sinn hier könnte in Frage gestellt werden, alter Freund"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es geht hier einzig und allein um das was ich möchte, mein Wille ist was Franks Leben ist. ich kontrolliere ihn und ich lasse ihn unter keinen Umständen aus unserem Spiel aussteigen. Menschen sind so leicht zu kontrollieren gerade wir beide meine liebe 23 sollten das doch am besten wissen, wären wir doch fast auch einmal...."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aber liebste Herrschaft, du weißt so gut wie ich das Licht auch in noch schwärzester Dunkelheit, dunkler als das Universum selbst hell leuchten kann, du solltest unseren Frank nicht unterschätzen, dass Spiel mit Licht und Schatten magst du beherrschen aber selbst du vermagst nicht vorhersagen zu können zu was Menschen fähig sind..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Straße welche Frank zum Ziel bringen sollte war dunkel, hier und dort strahlte eine alte Straßenlaterne und vertrieb ein wenig das Dunkel. Leichter Nebel zog in weiter ferne auf und konnte dabei beobachtet werden wie er die Straßen entlang zog, wie ein Film aus dunkler Tinte zog er in Franks Richtung. Der Wind war beständig und irgendwie hatte man das Gefühl als würde die Luft ein wenig nach Salz schmecken. "Das kann nicht sein, es riecht hier nach einer großen offenen See, aber das Meer ist viel zu weit entfernt," dachte Frank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Nebel kam immer näher, wenig davon beeindruckt lief Frank weiter er musste dieses Haus finden, auch wenn er den Weg nicht kannte. "Nummer 23," sprach Frank vor sich her, "es muss hier doch irgendwo sein?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich stand er davor: "Diana Jacobus Dark, Haus Nummer 23," dachte Frank laut. Es wurde hell, die Tür zum Garten öffnete sich. Frank trat ein und lief zur Haustür aus welcher ein unglaublich helles Licht kam, heller als alles was er zuvor gesehen hatte, doch es blendete ihn nicht. Er stieß die Tür auf und betrat es wachsam. Um das Haus Nummer 23 herum begann sich die Straße aufzulösen, sie versank im Dunkel. Der Garten und alles um das Haus herum verschwand im Dunkel. Das Haus stand nun alleine da, helles Licht trat aus ihm aus, umgeben war es von kaltem dunklen Wasser mitten auf hoher See.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intermezzo II&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herrschaft:&lt;br /&gt;"Siehst du meine liebe 23, ich sagte es bereits - Wie Motten welche ins Licht fliegen welch Uralter Trick und unser lieber Frank versteht noch immer nicht was eigentlich mit ihm Passiert, fast habe ich ihn da wo ich ihn haben möchte mein alter Freund."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23:&lt;br /&gt;"Deine Gewisseheit scheint aus deiner jahrtausend Jahre alten Ungewissheit zu kommen mein Freund, er ist drin und das ist das einzige was zählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://alethia-veritas.blogspot.com/p/das-dunkel.html"&gt;Übersicht: Das Dunkel&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-8235602860938108906?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/8235602860938108906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2011/04/das-dunkel-herrschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8235602860938108906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8235602860938108906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2011/04/das-dunkel-herrschaft.html' title='Das Dunkel - Herrschaft'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-9158700487291180160</id><published>2011-03-19T17:57:00.000-07:00</published><updated>2011-03-19T17:58:34.385-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><title type='text'>Nicht zu..</title><content type='html'>..noch ist er auf und auch Das Dunkel kommt zurück...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-9158700487291180160?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/9158700487291180160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2011/03/nicht-zul.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/9158700487291180160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/9158700487291180160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2011/03/nicht-zul.html' title='Nicht zu..'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-5596971285211377354</id><published>2010-12-12T08:38:00.001-08:00</published><updated>2010-12-12T08:51:38.999-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='die karte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Das Dunkel - Die Karte</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wieder stehe ich an der Schwelle meiner Haustür, mich fragend wohin mich der eisige Weg vor mir diesmal leiten wird. Umgeben von Schneeflocken deren Kristalle in der Morgensonne glitzern setze ich einen Fuß vor den anderen. Von allen Seiten kommen Geräusche die ich nicht zuordnen kann und eigentlich auch nicht zuordnen möchte.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich stehe einfach kurz da und blicke in den Himmel. Eine Dunkelheit umgibt mich, fern ab von all den Lasten, die Geräusche verstummen - Eiskristalle werden zu schwarzen Flocken, wie Kohle und schwarze Asche ziehen sie an mir vorbei, eine Welle aus schwarzem dunklen Wasser kommt auf mich zu wie Tinte, welche man in ein Wasserglas gibt, nur ist sie dunkler als jedes Dunkel das ich bis Heute schon gesehen habe. Schwärze umgibt mich und ein lauter Knall ertönt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich öffne meine Augen, in meiner Brusttasche des Hemdes befindet sich eine Karte. Ich muss in Ohnmacht gefallen sein. Auf dieser Karte, gleich einer Visitenkarte steht ein Name. Ein Name den ich vorher noch nie gehört habe und welcher zu einer Person gehört von der ich meine, sie noch nie gesehen zu haben, auf ihr steht: "Diana Jacobus Dark, in der  Dunkelgasse 23"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weder diese Straße noch diesen Ort kenne ich, ich frage mich ob ich wieder träume, liege ich noch oben in meinem Bett? Bin ich aufgestanden oder noch im Schlaf? Aber ich kenne den Weg, ich weiß wie ich laufen muss aber... - weder Straße noch Person sagen mir etwas, sie sagte er sieht dich, diese eine Gestalt auf meinem Bett. Ist es sie, hat sie mir die Karte zugesteckt? Ich weiß das ich diesen Weg gehen muss ob ich das will oder nicht, es ist mein Schicksal ich fühle es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mich auf den Weg...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-5596971285211377354?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/5596971285211377354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/12/das-dunkel-die-karte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5596971285211377354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5596971285211377354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/12/das-dunkel-die-karte.html' title='Das Dunkel - Die Karte'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-664289139164118091</id><published>2010-11-06T04:58:00.000-07:00</published><updated>2010-11-06T04:59:36.225-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='herz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Eine Geschichte über das Herz</title><content type='html'>Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass  er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge  versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war  perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm  Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der  junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes  Herz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein  Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge  und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.&lt;br /&gt;Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo  Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten  nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.... Genau gesagt, an  einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute  starrten ihn an: wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten  sie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und  lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu  vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus  Narben und Tränen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja", sagte der alte Mann, deines sieht perfekt aus, aber ich würde  niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich  meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und  reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in  die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau  sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie  erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein  Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines  Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben  heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen  schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die  Liebe, die ich für diese Menschen empfinde... und ich hoffe, dass sie  eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du  jetzt, was wahre Schönheit ist?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.&lt;br /&gt;Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und  schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit  zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in  sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und  füllte damit&lt;br /&gt;die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.&lt;br /&gt;Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je  zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Unbekannt. Quelle VGLvD&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-664289139164118091?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/664289139164118091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/11/eine-geschichte-uber-das-herz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/664289139164118091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/664289139164118091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/11/eine-geschichte-uber-das-herz.html' title='Eine Geschichte über das Herz'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-8904041861425824910</id><published>2010-10-25T04:26:00.000-07:00</published><updated>2010-10-29T06:32:57.166-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fabel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='reliquien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='la fontaine'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='esel'/><title type='text'>Der Esel der Reliquien trug</title><content type='html'>Ein Esel, der Reliquien trug,&lt;br /&gt;War dumm genug,&lt;br /&gt;Zu glauben, dass man ihn verehre;&lt;br /&gt;Weihrauch und Lobgesänge nahm&lt;br /&gt;Er hin, als ob man´s ihm beschere.&lt;br /&gt;Sprach einer, der dahinter kam:&lt;br /&gt;"Herr Langohr, lasst die Eitelkeit,&lt;br /&gt;Sie zeigt uns nur, wie dumm ihr seid.&lt;br /&gt;Wir singen nicht zu eurem Ruhm,&lt;br /&gt;Wir ehren hier das Heiligtum."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dumme Beamte tut mir leid:&lt;br /&gt;Man grüsst nicht sie, man grüsst das Kleid.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(La Fontaine 1621 - 1695)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-8904041861425824910?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/8904041861425824910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/10/der-esel-der-reliquien-trug.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8904041861425824910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8904041861425824910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/10/der-esel-der-reliquien-trug.html' title='Der Esel der Reliquien trug'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-49502850157202490</id><published>2010-10-19T05:16:00.000-07:00</published><updated>2010-10-19T05:18:10.614-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='frank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='teil4'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das erwachen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Das Dunkel</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Erwachen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So ist es Frank, ich sehe dich – jeden deiner Schritte, jede deiner Bewegungen und doch kann ich dich nicht erreichen. Ich versuche zwischen den Welten zu reißen wie ein Boot welches in einem Sturm nur auf den einen Brecher wartet der mich zu dir in deine Welt bringt. Doch dieses Warten macht mich wahnsinnig und es wird auch dich wahnsinnig machen, ich fühle es. Dein Reich, deine Welt an mich zu nehmen, ist der einzige Weg diesem Wahnsinn zu entgehen. Du gehst weiter deiner Arbeit nach, Lebst, Isst und Schläfst ohne zu Wissen wer, oder sollte ich sagen, was du wirklich bist. Doch die Dunkelheit und der Wahnsinn werden immer mehr Platz in deinem Verstand einnehmen bis der Brecher kommt und ich wandern kann zwischen den Welten.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Dunkel ist alles anders, du weißt es, du träumst es und ab und zu fühlst du es. Die Träume welche dich plagen, die Visionen welche dich an dein Bett fesseln, obwohl du die Augen auf hast siehst du sie wie in einem Traum doch es erscheint dir so Real, obwohl deine Augen geschlossen sind fühlst du jeden Schmerz, riechst jeden Geruch und spürst jedes Gefühl. Wüsstest du doch nur, das all dies Real ist, dass du all dies, kontrollierbar ist – doch du weißt es nicht. Nicht einmal wenn Sie dir erscheint, du nimmst sie nicht wahr, ein Geist deiner Vergangenheit, eine Reflektion deiner Träume, ein Wesen aus der Dunkelheit, geschaffen aus dem Licht deines Verstandes, dem Anker in meinem Sturm.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ja Frank, sie hat Recht – ich sehe dich. Doch noch ist es mir nicht erlaubt zwischen diesen Welten zu wechseln, noch bin ich gefangen in einem Sturm unvorstellbaren Ausmaßes, Wellen aus Dunkelheit die über mir hinein brechen, doch diese eine große Welle ist noch nicht da, aber sie wird kommen - und dein wird mein sein.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sicher wirst du dich Fragen, lieber Frank: „Wieso ich?“ Die Antwort wirst du noch erkennen, noch läuft dein Leben wie jedes einzelne Leben der Menschen in deiner Welt ab, du gehst deinen vorbestimmten Weg wie die Arbeiter der Ameisen, nichts ahnend von dem was kommen wird – nichts Ahnend von dem was schon war.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dein Erwachen wird meine Welle sein, mein Brecher – welcher mir die Pforte öffnet um bei dir zu herrschen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Fortsetzung folgt..&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-49502850157202490?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/49502850157202490/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/10/das-dunkel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/49502850157202490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/49502850157202490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/10/das-dunkel.html' title='Das Dunkel'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-5821876068134226694</id><published>2010-08-12T07:06:00.000-07:00</published><updated>2010-10-19T05:16:39.032-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das zimmer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='story'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='kurzgeschichten'/><title type='text'>Das Dunkel</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Zimmer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus irgendeinem Grund, aus irgendeiner Ahnung heraus wusste ich, dass dieser Weg nicht der letzte sein wird den ich zu gehen habe. völlige Dunkelheit umgibt mich – tick, tack, tick, tack...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;„And I find it kind of funny&lt;br /&gt;I find it kind of sad&lt;br /&gt;The dreams in which I'm dying&lt;br /&gt;Are the best I've ever had&lt;br /&gt;I find it hard to tell you&lt;br /&gt;I find it hard to take&lt;br /&gt;When people run in circles it's a very, very&lt;br /&gt;Mad world&lt;br /&gt;       Mad world.... „&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ja, verrückte Welt, dieser Song. Keiner kann wirklich sagen was in dieser dunklen Welt vor sich geht. Mich zumindest hat der Radio Wecker aus diesem Traum gerissen. Dieser Traum, diese Träume, sie sind wiederkehrend und so real als wären sie „Die Realität“ und mein Leben ist der Traum. Aber ich erwache nicht aus meinem Leben, ich lege mich schlafen und Träume.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich strecke mich in meinem Bett, die Decke liegt Meilenweit von mir fern, so kommt es mir zumindest vor, und mein Schädel brummt. Ich sehe alles noch etwas verschwommen, aber das wird sich ändern so bald ich an der Bettkante sitze. Es ist ziemlich kalt dafür das wir Sommer haben, aber vielleicht liegt es auch daran, dass es einem nach dem aufwachen immer kälter vorkommt als es eigentlich ist. Ich setze mich auf, noch ein wenig schwindelig weil die Bewegung wohl zu hastig war, doch ich sitze. Meine Füße berühren den kalten Laminatboden, „verdammte Scheiße“, der ist wirklich kalt. Schon sechs Uhr Dreißig und noch  immer dunkel dort draußen, aber ich werde es erstmal so hinnehmen. Ich schalte meine Nachttischlampe ein, ein hässliches Ding, weiß und ein Lampenschirm aus Omas guten Zeiten - mindestens dreißig Jahre alt, immerhin merkt man das nur anhand ihrer Form, für ihr alter ist sie noch ganz gut in Schuss und sie funktioniert, noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas verwundert doch noch etwas in Trance stehe ich auf und sehe mich kurz um, alles an seinem Platz so weit ich das, so kurz nach dem aufwachen beurteilen kann. Der kleine Schlafraum kommt mir Morgens immer noch kleiner vor als er eigentlich schon ist. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Weißstammpalme, welche auf einem kleinen braunen Schemel steht, direkt neben der hell braunen Holztür, die von meinem Schlafraum ins Bad führt. Aber eigentlich werden diese Pflanzen nicht so groß, ganz im Gegenteil es ist ja nur eine Zimmerpflanze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So langsam wache ich auf, es mag nur eine Minute gedauert haben, aber mein Weg führt direkt zum Bad, vorbei an der Wand links von mir, an der ein schwarz-brauner Kleiderschrank steht, der in der Mitte einen Spiegel hat in dem ich mich kurz sehe. Ich bewege mich langsam auf die Tür zum Bad zu und dann plötzlich geht das Licht aus. „verdammter Mist! - dass gibt es doch nicht!“ „Mad World, mad World...“, ich taste mich langsam vorwärts, etwas kitzelt meine Hand, hier bin ich richtig, dass müssen die Blätter der kleinen Palme sein, noch ein Stückchen weiter, ich öffne die Tür zum Bad, fahre mit der Hand den Türrahmen links entlang bis hin zur Wand, streiche mit der Hand über das raue Material der Tapete bis ich den Schalter für das Licht im Bad finde, ich lege ihn um. Das Licht scheint aus dem Bad heraus in den kleinen Schlafraum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich mich umdrehe, sehe ich einen Schatten, meinen Schatten welcher mein komplettes Zimmer, mein Bett in eine dunkle und schwarze Silhouette hüllt und da war sie auf einmal, sie sitzt auf meinem Bett und sieht mich an, es ist die Frau aus meinem Traum – aber wie kann das sein und wieso ist sie in meiner Wohnung, in meinem Zimmer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Träume ich etwa noch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sieht mich an und spricht drei klare einprägende Worte : „Er Sieht Dich!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-5821876068134226694?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/5821876068134226694/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/08/das-dunkel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5821876068134226694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5821876068134226694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/08/das-dunkel.html' title='Das Dunkel'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-6421544635676752155</id><published>2010-07-28T17:04:00.000-07:00</published><updated>2010-07-28T17:06:15.212-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='osasien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fabel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='korea'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='asien'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fuchs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='affe'/><title type='text'>Der Affe als Schiedsrichter</title><content type='html'>Ein Hund und ein Fuchs erblickten gleichzeitig eine schöne große Wurst, die jemand verloren hatte, und nachdem sie eine Weile unentschieden darum gekämpft hatten, kamen sie überein, mit der Beute zum klugen Affen zu gehen. Dessen Schiedsspruch sollte gültig sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Affe hörte die beiden Streitenden aufmerksam an. Dann fällte er mit gerunzelter Stirn das Urteil:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Die Sachlage ist klar. Jedem von euch gehört genau die halbe Wurst!" Damit zerbrach der Affe die Wurst und legte die beiden Teile auf eine Waage. Das eine Stück war schwerer. Also biss er hier einen guten Happen ab. Nun wog er die Stücke von neuem. Da senkte sich die andere Schale; happ-schnapp, kürzte er auch diesen Teil. Wiederum prüfte er sie auf Gleichgewicht, und nun musste wieder die erste Hälfte ihr Opfer bringen. So mühte der Affe sich weiterhin, jedem sein Recht zu schaffen. Die Enden wurden immer kleiner und die Augen von Hund und Fuchs immer größer. Schließlich, rutsch-futsch! war der Rest hier und dort verschlungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit eingeklemmten Ruten schlichen Hund und Fuchs in verbissener Wut davon. In gehöriger Entfernung fielen sie übereinander her und zerzausten sich.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;&lt;br /&gt;Ostasien / Korea Autor Unbekannt&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-6421544635676752155?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/6421544635676752155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/07/der-affe-als-schiedsrichter.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/6421544635676752155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/6421544635676752155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/07/der-affe-als-schiedsrichter.html' title='Der Affe als Schiedsrichter'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-3167407420441271294</id><published>2010-06-28T05:04:00.000-07:00</published><updated>2010-06-28T05:12:34.990-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ende'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='prolog'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='anfang'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunnkel'/><title type='text'>Das Dunkel</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Prolog II&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dunkelheit ist nicht nur ein Wort sondern auch ein Zustand, ein Gefühl, eine Tageszeit abhängige Anomalie. Das Dunkel umgibt einen in der Nacht, Gefühle können dunkel sein ebenso wie Straßen und Wege, ja sogar ganze Kontinente. Meist hilft es einem auf der Suche nach dem Licht im Dunkeln zu forschen, man muss tief graben. Es sind nicht nur dunkle Erinnerungen und Vorahnungen die einem vor dem geistigen Auge vorbeiziehen, es sind auch Lichtblicke, die einem das Dunkle in ein helles Licht rücken. Nachts ist es der Mond, der einem den Weg leuchtet, Tags ist es die Sonne, welche die Dunkelheit vertreibt. Bei mir sind es schöne und helle Gedanken die das Dunkel beseitigen, doch es ist stark, es ist verdammt stark.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das dieser Weg in einem anderen Licht auch ganz anders aussehen würde hätte ich nicht gedacht, dass jenes ticken der Uhr in meinen Ohren so schnell wie es kam auch wieder verschwandt auch nicht. Ich erinnere mich noch daran als wäre es gestern gewesen, aber spielt Zeit überhaupt eine Rolle, sind das Dunkel und das Licht nicht schon ewig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Uhr. Keine junge Dame. Nur der Weg und ich. Ich selbst verstehe noch nicht wieso das ticken der Uhr in meinem Kopf war. War es vielleicht der alltägliche Stress, das gebunden sein an die Zeit und die Herrschaft der Menschen und ihrer Macht die sie über mich haben? Ich kann es nicht beantworten. Mir kommt dieser Weg ewig vor. Weder hinter mir noch vor mir sehe oder höre ich jemanden, eine Stille umgibt mich wie man sie sonst nur von sehr ruhigen Orten wie Friedhöfen kennt. Keine Tiere. Keine Menschen. Nur ein sich langsam rot färbender Himmel, keine Wolken, doch ein wenig Wind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn ich diesen gewohnten Weg schon öfter gelaufen bin, komme ich mir zeitlos vor. Weder vor mir noch hinter mir ist irgendetwas in Sicht. Nur noch der Weg. Ich blicke zum Horizont und sehe nur den Weg, wie ein Licht in der Dunkelheit, dass mir den Weg zum Ziel weist. Da gibt es doch dieses Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“, ist mein Weg also das Ziel? Bis ich den Horizont erreicht habe dürfte es dunkel sein. Ein einziger Weg ohne einen Ausweg kann zu zu einem verhängnisvollen Ende führen, ich hoffe jedoch das dieses Ende mein Ende nicht beeinflussen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gedanken in meinem Kopf ziehen an meinem inneren Auge vorbei, ich schweife ab und vergesse mich auf mein Ziel zu konzentrieren, ich komme vom Weg ab ,nur einen kurzen Augenblick, doch dieser reicht aus um alles zu verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fortsetzung folgt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prolog I&lt;br /&gt;http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel.html&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-3167407420441271294?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/3167407420441271294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel_28.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/3167407420441271294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/3167407420441271294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel_28.html' title='Das Dunkel'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-6471937943521205144</id><published>2010-06-02T05:08:00.000-07:00</published><updated>2010-06-28T05:13:49.118-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='mysterie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='das dunkel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Das Dunkel</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Prolog I&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hallo mein Name ist Frank, ich möchte ihnen eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte deren Ausmaße an Veränderung, sie erst erkennen werden, wenn sie das Ende verstanden haben. Diese Geschichte hat aber kein wirkliches Ende, auch keinen wirklichen Anfang. Es erscheint einem unnatürlich auf den ersten Blick, es erscheint einem auch verwunderlich, aber vor allem hat es sich so zugetragen wie ich es ihnen in den folgenden Zeilen erzählen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es fing alles an einem lauwarmen Frühlingstag im Mai an. Der Wind strich leicht durch die Blätter der Bäume und das hohe Gras bewegte sich im Wind mit. Es muss etwa 19:30 Uhr gewesen sein, dass konnte ich  wage feststellen, da ich beim verlassen der Wohnung das letzte mal auf die Uhr geblickt hatte und es 19:00Uhr war. Meist lasse ich bei einem Spaziergang meine Armbanduhr und mein Mobiltelefon zu Hause liegen, um vollkommen entspannen zu können, ganz zeitlos kann ich jedoch nicht sein, so merke ich mir die Zeit beim verlassen der Wohnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne am Himmel senkte sich schon ein wenig, es war jedoch noch Hell genug und ich wusste es wird noch mindestens zwei Stunden lang hell bleiben, dass war meist so an diesen lauwarmen Tagen im Mai.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Feldweg auf dem ich mich bewegte kam mir vor wie einer dieser alten Wege den einst Bauern und Ritter beschritten um ihre Waren und Steuererhöhungen an den Mann zu bringen. Der grobkörnige Sand machte ein wohltuendes Geräusch unter den Füßen. Ich hob den Kopf und atmete tief ein. Hinter mir hörte ich Schritte, welche immer schneller auf mich zu kamen. Die Schritte wurden immer lauter, während ich mich gleichmäßig vorwärts bewegte. Bald hatten sie mich eingeholt und eine junge Dame überholte mich, sie hatte hübsche braune Haare, zumindest konnte ich das auf die Schnelle erkennen, auch wenn ich sie nur an mir vorbei laufen sah.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann geschah etwas Merkwürdiges, ich meine, dass erste Merkwürdige Ereignis, einer Aneinanderreihung merkwürdiger Ereignisse an diesem lauwarmen Tag im Mai. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hörte das ticken einer Uhr. Das Geräusch schien direkt in meinem Ohr zu sein. Als würde man eine eine Armbanduhr, eine dieser alten Armbanduhren die man erst aufziehen muss, an sein Ohr heben, nur um zu testen ob sie noch funktionierte....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weiterlesen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prolog II&lt;br /&gt;&lt;a href="http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel_28.html"&gt;http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel_28.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-6471937943521205144?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/6471937943521205144/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/6471937943521205144'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/6471937943521205144'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/06/das-dunkel.html' title='Das Dunkel'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-8973714287916128444</id><published>2010-05-15T08:21:00.000-07:00</published><updated>2010-05-15T08:39:07.635-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='spiegel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='iran'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='derwisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Ein Spiegel für Jeden</title><content type='html'>&lt;p&gt;In einer kleinen Stadt lebten ein reicher Mann und ein Derwisch. Der  Derwisch war dem reichen Mann nicht wohl gesonnen und wünschte ihm am  liebsten dessen Tod. Als eines Morgens der Derwisch auf dem Weg zu  seinen Schülern war, traf er den reichen Mann und grüßte ihn. Der reiche  Mann sah den Derwisch mit herabfallenden Blick an und sprach in einem  herabfallenden Ton: „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich habe beschlossen, dir einen teuren Grabstein zu  bestellen. Was meinst du? Sage mir, was für einer sollte er sein? Damit  jeder, der deiner gedenkt, sich amüsiert&lt;/span&gt;."&lt;/p&gt;       &lt;p&gt;Der Derwisch schaute den reichen Mann lange an und sagte  lächelnd: „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mein Grabstein soll ein Spiegel sein, und darauf darf nichts  geschrieben werden. Damit die, die meiner gedenken, sich darin sehen und  mehr über sich und ihre Taten nachdenken&lt;/span&gt;!“&lt;/p&gt;       &lt;p&gt;Der reiche Mann, verwirrt über die Antwort des Derwischs,  wollte sich nichts anmerken lassen und setzte fort: „So wird keiner fuer  dich beten, sondern sich im Spiegel anschauen.“&lt;/p&gt;       &lt;p&gt;Der Derwisch, der über die Eitelkeit des reichen Mannes im  Bilde war, erwiderte: „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die, die großen Stolz entwickeln, sind geistig  blind und sehen nur ihr Spiegelbild und die, die meiner gedenken, werden  Fragen über den wahren Sinn des Lebens stellen&lt;/span&gt;.“&lt;/p&gt;&lt;p style="font-style: italic;"&gt;&lt;span class="textKlein"&gt;Banafshe Tabatabi aus Theran, Iran&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-8973714287916128444?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/8973714287916128444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/05/ein-spiegel-fur-jeden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8973714287916128444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8973714287916128444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/05/ein-spiegel-fur-jeden.html' title='Ein Spiegel für Jeden'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-8808582592349739483</id><published>2010-04-11T15:24:00.000-07:00</published><updated>2010-04-11T15:25:18.525-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ägypten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><title type='text'>Die Geschichte von Mabsut</title><content type='html'>&lt;div class="maerchenanzeigeabsatz"&gt;Mabsut war die Tochter Magdals, des Hundezüchters. Ein Schüler des Propheten, Muawija, nahm sie zur Frau und zog mit ihr nach Ägypten, dem Lande der Katzen.&lt;/div&gt;     &lt;div class="maerchenanzeigeabsatz"&gt;Ein herrliches Haus erhielt Mabsut. Es hatte drei Gärten und acht Badstuben, ein reich geschmücktes Zimmer für jede Stunde des Tages. Unzählige Diener lasen Mabsut jeden Wunsch von den Augen. Muawija brachte seiner Frau jeden Tag schönen Schmuck nach Hause, Ohrringe, Halsringe, Fingerringe, und umsorgte sie auf alle Weise.&lt;/div&gt;     &lt;div class="maerchenanzeigeabsatz"&gt;Aber Mabsut war unglücklich. Sie sehnte sich nach ihrer Heimat, der weiten Wüste zurück. Sie sang traurige Lieder: &lt;div class="maerchenanzeigeverse"&gt;      &lt;div class="maerchenanzeigestrophe"&gt;       &lt;div class="maerchenanzeigevers"&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oh, ihr zahmen Katzen dieses Landes,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;        &lt;div style="font-style: italic;" class="maerchenanzeigevers"&gt;ihr schmeichelt mir, ihr seid so freundlich -&lt;/div&gt;        &lt;div style="font-style: italic;" class="maerchenanzeigevers"&gt;doch tausendmal lieber ist mir ein Hund, der draußen bellt&lt;/div&gt;        &lt;div class="maerchenanzeigevers"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;und das Haus umkreist.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ägypten Autor Unbekannt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;       &lt;/div&gt;      &lt;/div&gt;     &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-8808582592349739483?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/8808582592349739483/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/04/die-geschichte-von-mabsut.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8808582592349739483'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/8808582592349739483'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/04/die-geschichte-von-mabsut.html' title='Die Geschichte von Mabsut'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-5679532717418118945</id><published>2010-02-27T03:35:00.000-08:00</published><updated>2010-02-27T03:42:15.608-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fischer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ballade'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='goethe'/><title type='text'>Johann Wolfgang von Goethe - Der Fischer</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Der Fischer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;table align="center"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt; &lt;p&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Ein Fischer saß daran,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Sah nach der Angel ruhevoll,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Kühl bis ans Herz hinan.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Und wie er sitzt und wie er lauscht,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Teilt sich die Flut empor:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Aus dem bewegten Wasser rauscht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Ein feuchtes Weib hervor.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "Was lockst du meine Brut&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Mit Menschenwitz und Menschenlist&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Hinauf in Todesglut?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Ach wüßtest du, wie's Fischlein ist&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; So wohlig auf dem Grund,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Du stiegst herunter, wie du bist,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Und würdest erst gesund.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Labt sich die liebe Sonne nicht,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Der Mond sich nicht im Meer?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Kehrt wellenatmend ihr Gesicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Nicht doppelt schöner her?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Lockt dich der tiefe Himmel nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Das feuchtverklärte Blau?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Lockt dich dein eigen Angesicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Nicht her in ew'gen Tau?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Netzt' ihm den nackten Fuß;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Wie bei der Liebsten Gruß.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Da war's um ihn geschehn;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Halb zog sie ihn, halb sank er hin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Und ward nicht mehr gesehn. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" align="center"&gt;(1779)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-5679532717418118945?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/5679532717418118945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/02/johann-wolfgang-von-goethe-der-fischer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5679532717418118945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5679532717418118945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2010/02/johann-wolfgang-von-goethe-der-fischer.html' title='Johann Wolfgang von Goethe - Der Fischer'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-4850741535550576632</id><published>2009-12-14T15:53:00.000-08:00</published><updated>2009-12-14T15:54:16.259-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lessing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fabel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fuchs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='affe'/><title type='text'>Der Affe und der Fuchs</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:+2;"&gt;Der Affe und der Fuchs &lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nenne mir ein so geschicktes Tier, dem ich nicht nachahmen könnte!" so prahlte der Affe gegen den Fuchs. Der Fuchs aber erwiderte: "Und du, nenne mir ein so geringschätziges Tier, dem es einfallen könnte, dir nachzuahmen." &lt;br /&gt;Schriftsteller meiner Nation! - Muss ich mich noch deutlicher erklären?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-4850741535550576632?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/4850741535550576632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/12/der-affe-und-der-fuchs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4850741535550576632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4850741535550576632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/12/der-affe-und-der-fuchs.html' title='Der Affe und der Fuchs'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-5348271506872408983</id><published>2009-11-29T17:15:00.000-08:00</published><updated>2009-11-29T17:16:33.358-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='grimm'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='brüder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wolf'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gebrüder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='mensch'/><title type='text'>Der Wolf und der Mensch</title><content type='html'>Wieder ein nettes Märchen gefunden, diesmal von den Gebrüdern Grimm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;h1&gt;Der Wolf und der Mensch&lt;/h1&gt;              &lt;div class="maerchenanzeigeabsatz"&gt;Der Fuchs erzählte einmal dem Wolf von der Stärke des Menschen, kein Tier könnte ihm widerstehen, und sie müssten List gebrauchen, um sich vor ihm zu erhalten. Da antwortete der Wolf: "Wenn ich nur einmal einen Menschen zu sehen bekäme, ich wollte doch auf ihn losgehen." - "Dazu kann ich dir helfen", sprach der Fuchs, "komm nur morgen früh zu mir, so will ich dir einen zeigen." Der Wolf stellte sich frühzeitig ein, und der Fuchs brachte ihn hinaus auf den Weg, den der Jäger alle Tage ging. Zuerst kam ein alter abgedankter Soldat. "Ist das ein Mensch?" fragte der Wolf. "Nein", antwortete der Fuchs, "das ist einer gewesen." Danach kam ein kleiner Knabe, der zur Schule wollte. "Ist das ein Mensch?" - "Nein, das will erst einer werden." Endlich kam der Jäger, die Doppelflinte auf dem Rücken und den Hirschfänger an der Seite. Sprach der Fuchs zum Wolf: "Siehst du, dort kommt ein Mensch, auf den musst du losgehen, ich aber will mich fort in meine Höhle machen." Der Wolf ging nun auf den Menschen los, der Jäger, als er ihn erblickte, sprach: "Es ist schade, dass ich keine Kugel geladen habe", legte an und schoss dem Wolf das Schrot ins Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;     &lt;div class="maerchenanzeigeabsatz"&gt;Der Wolf verzog das Gesicht ganz gewaltig, doch ließ er sich nicht schrecken und ging vorwärts, da gab ihm der Jäger eine zweite Ladung. Der Wolf verbiss den Schmerz und rückte dem Jäger zu Leibe; da zog dieser seinen blanken Hirschfänger und gab ihm links und rechts ein paar Hiebe, dass er, über und über blutend, mit Geheul zu dem Fuchs zurücklief: "Nun, Bruder Wolf", sprach der Fuchs, "wie bist du mit dem Menschen fertig geworden?" - "Ach", antwortete der Wolf, "so habe ich mir die Stärke des Menschen nicht vorgestellt: erst nahm er einen Stock von der Schulter und blies hinein, da flog mir etwas ins Gesicht, das hat mich ganz entsetzlich gekitzelt, danach pustete er noch einmal in den Stock, da flog es mir um die Nase wie der Blitz und Hagelwetter, und wie ich ganz nahe war, da zog er eine blanke Rippe aus dem Leib, damit hat er so auf mich losgeschlagen, dass ich beinahe tot liegen geblieben wäre." - "Siehst du", sprach der Fuchs, "was du für ein Prahlhans bist: du wirfst das Beil so weit, dass du's nicht wieder holen kannst."&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-5348271506872408983?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/5348271506872408983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/der-wolf-und-der-mensch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5348271506872408983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/5348271506872408983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/der-wolf-und-der-mensch.html' title='Der Wolf und der Mensch'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1811904534324233137</id><published>2009-11-18T05:45:00.000-08:00</published><updated>2009-11-18T05:46:53.081-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='sage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lessing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='der'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fabel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fuchs'/><title type='text'>Der Fuchs</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:+2;"&gt;Der Fuchs &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein verfolgter Fuchs rettete sich auf eine Mauer. Um auf der andern Seite gut herabzukommen, ergriff er einen nahen Dornstrauch. Er ließ sich auch glücklich daran nieder, nur daß ihn die Dornen schmerzlich verwundeten. "Elende Helfer", rief der Fuchs, "die nicht helfen können, ohne zugleich zu schaden!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1811904534324233137?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1811904534324233137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/der-fuchs.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1811904534324233137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1811904534324233137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/der-fuchs.html' title='Der Fuchs'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1096899270485049529</id><published>2009-11-15T19:10:00.000-08:00</published><updated>2009-11-15T19:11:00.105-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lessing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='bogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fabel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='jupiter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='apollo'/><title type='text'>Jupiter und Apollo</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jupiter und Apollo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jupiter und Apollo stritten, welcher von ihnen der beste Bogenschütze sei. "Lass uns die Probe machen!" sagte Apollo. Er spannte seinen Bogen und schoss so mitten in das bemerkte Ziel, dass Jupiter keine Möglichkeit sah, ihn zu übertreffen. "Ich sehe," sprach er, "dass du wirklich sehr wohl schießest. Ich werde Mühe haben, es besser zu machen. Doch will ich es ein andermal versuchen." Er soll es noch versuchen, der kluge Jupiter!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1096899270485049529?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1096899270485049529/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/jupiter-und-apollo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1096899270485049529'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1096899270485049529'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/jupiter-und-apollo.html' title='Jupiter und Apollo'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-4346888464546529868</id><published>2009-11-13T06:03:00.000-08:00</published><updated>2009-11-13T06:08:21.302-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gespräche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='lessing'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frreimaurer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='erstes gespräch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zweites gespräch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='drittes gespräch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ernst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='falk'/><title type='text'>Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer</title><content type='html'>&lt;h3&gt;Gotthold Ephraim Lessing: &lt;/h3&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; (1776-1778)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Drittes Gespräch:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ERNST. Du bist mir den ganzen Tag im Gedränge der Gesellschaft ausgewichen. Aber ich verfolge dich in dein Schlafzimmer. &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Hast du mir so etwas wichtiges zu sagen? Der bloßen Unterhaltung bin ich auf heute müde.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du spottest meiner Neugierde.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Deiner Neugierde?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die du diesen Morgen so meisterhaft zu erregen wußtest.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wovon sprachen wir diesen Morgen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Von den Freimäurern.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nun? – Ich habe dir im Rausche des Pyrmonter doch nicht das Geheimnis verraten?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das man, wie du sagst, gar nicht verraten kann.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nun freilich; das beruhigt mich wieder.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Aber du hast mir doch über die Freimäurer etwas gesagt, das mir unerwartet war; das mir auffiel; das mich denken machte.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Und was war das?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. O quäle mich nicht! – Du erinnerst dich dessen gewiß.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ja; es fällt mir nach und nach wieder ein. – Und das war es, was dich den ganzen langen Tag unter deinen Freunden und Freundinnen so abwesend machte?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das war es! – Und ich kann nicht einschlafen, wenn du mir wenigstens nicht noch eine Frage beantwortest.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nach dem die Frage sein wird.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Woher kannst du mir aber beweisen, wenigstens nur wahrscheinlich machen, daß die Freimäurer wirklich jene große und würdige Absichten haben?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Habe ich dir von ihren Absichten gesprochen? Ich wüßte nicht. – Sondern da du dir gar keinen Begriff von den wahren Taten der Freimäurer machen konntest: habe ich dich bloß auf einen Punkt aufmerksam machen wollen, wo noch so vieles geschehen kann, wovon sich unsere staatsklugen Köpfe gar nichts träumen lassen. – Vielleicht, daß die Freimäurer da herum arbeiten. – Vielleicht! da herum! – Nur um dir dein Vorurteil zu benehmen, daß alle baubedürftige Plätze schon ausgefunden und besetzt, alle nötige Arbeiten schon unter die erforderlichen Hände verteilet wären.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wende dich itzt, wie du willst. – Genug, ich denke mir nun aus deinen Reden die Freimäurer als Leute, die es freiwillig über sich genommen haben, den unvermeidlichen Übeln des Staats entgegen zu arbeiten.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Dieser Begriff kann den Freimäurern wenigstens keine Schande machen. – Bleib dabei! – Nur fasse ihn recht. Menge nichts hinein, was nicht hinein gehöret. – Den unvermeidlichen Übeln des Staats! – Nicht dieses und jenes Staats. Nicht den unvermeidlichen Übeln, welche, eine gewisse Staatsverfassung einmal angenommen, aus dieser angenommenen Staatsverfassung nun notwendig folgen. Mit diesen gibt sich der Freimäurer niemals ab; wenigstens nicht als Freimäurer. Die Linderung und Heilung dieser überläßt er dem Bürger, der sich nach seiner Einsicht, nach seinem Mute, auf seine Gefahr damit befassen mag. Übel ganz andrer Art, ganz höherer Art, sind der Gegenstand seiner Wirksamkeit.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich habe das sehr wohl begriffen. – Nicht Übel, welche den mißvergnügten Bürger machen, sondern Übel, ohne welche auch der glücklichste Bürger nicht sein kann.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Recht! Diesen entgegen – wie sagtest du? – entgegen zu arbeiten?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ja!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das Wort sagt ein wenig viel. – Entgegenarbeiten! – Um sie völlig zu heben? – Das kann nicht sein. Denn man würde den Staat selbst mit ihnen zugleich vernichten. – Sie müssen nicht einmal denen mit eins merklich gemacht werden, die noch gar keine Empfindung davon haben. Höchstens diese Empfindung in dem Menschen von weiten veranlassen, ihr Aufkeimen begünstigen, ihre Pflanzen versetzen, begäten, beblatten – kann hier entgegen arbeiten heißen. – Begreifst du nun, warum ich sagte, ob die Freimäurer schon immer tätig wären, daß Jahrhunderte dennoch vergehen könnten, ohne daß sich sagen lasse: das haben sie getan.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und verstehe auch nun den zweiten Zug des Rätsels – Gute Taten, welche gute Taten entbehrlich machen sollen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wohl! – Nun geh, und studiere jene Übel, und lerne sie alle kennen, und wäge alle ihre Einflüsse gegen einander ab, und sei versichert, daß dir dieses Studium Dinge aufschließen wird, die in Tagen der Schwermut die niederschlagendsten, unauflöslichsten Einwürfe wider Vorsehung und Tugend zu sein scheinen. Dieser Aufschluß, diese Erleuchtung wird dich ruhig und glücklich machen; – auch ohne Freimäurer zu &lt;i&gt;heißen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du legest auf dieses &lt;i&gt;heißen&lt;/i&gt; so viel Nachdruck.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Weil man etwas sein kann, ohne es zu heißen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Gut das! ich versteh – Aber auf meine Frage wieder zu kommen, die ich nur ein wenig anders einkleiden muß. Da ich sie doch nun kenne, die Übel, gegen welche die Freimäurerei angehet – –&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Du kennest sie?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Hast du mir sie nicht selbst genannt?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich habe dir einige zur Probe namhaft gemacht. Nur einige von denen, die auch dem kurzsichtigsten Auge einleuchten: nur einige von den unstreitigsten, weit umfassendsten. – Aber wie viele sind nicht noch übrig, die, ob sie schon nicht so einleuchten, nicht so unstreitig sind, nicht so viel umfassen, dennoch nicht weniger gewiß, nicht weniger notwendig sind!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. So laß mich meine Frage denn bloß auf diejenigen Stücke einschränken, die du mir selbst namhaft gemacht hast. – Wie beweisest du mir auch nur von diesen Stücken, daß die Freimäurer   wirklich ihr Absehen darauf haben? – Du schweigst? – Du sinnest nach?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wahrlich nicht dem, was ich auf diese Frage zu antworten hätte! – Aber ich weiß nicht, was ich mir für Ursachen denken soll, warum du mir diese Frage tust?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und du willst mir meine Frage beantworten, wenn ich dir die Ursachen derselben sage?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das verspreche ich dir.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich kenne und fürchte deinen Scharfsinn.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Meinen Scharfsinn?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich fürchte, du verkaufst mir deine Spekulation für Tatsache.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Sehr verbunden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Beleidiget dich das?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Vielmehr muß ich dir danken, daß du Scharfsinn nennest, was du ganz anders hättest benennen können.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Gewiß nicht. Sondern ich weiß, wie leicht der Scharfsinnige sich selbst betriegt; wie leicht er andern Leuten Plane und Absichten leihet und unterlegt, an die sie nie gedacht haben.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Aber woraus schließt man auf der Leute Plane und Absichten? Aus ihren einzeln Handlungen doch wohl?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Woraus sonst? – Und hier bin ich wieder bei meiner Frage. – Aus welchen einzeln, unstreitigen Handlungen der Freimäurer ist abzunehmen, daß es auch nur mit ihr Zweck ist, jene von dir benannte Trennung, welche Staat und Staaten unter den Menschen notwendig machen müssen, durch sich und in sich wieder zu vereinigen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Und zwar ohne Nachteil dieses Staats, und dieser Staaten.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Desto besser! – Es brauchen auch vielleicht nicht Handlungen zu sein, woraus jenes abzunehmen. Wenn es nur gewisse Eigentümlichkeiten, Besonderheiten sind, die dahin leiten, oder daraus entspringen. – Von dergleichen müßtest du sogar in deiner Spekulation ausgegangen sein; gesetzt, daß dein System nur Hypothese wäre.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Dein Mißtrauen äußert sich noch. – Aber ich hoffe, es soll sich verlieren, wenn ich dir ein Grundgesetz der Freimäurer zu Gemüte führe.&lt;/p&gt;  &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und welches?&lt;/p&gt;&lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Aus welchem sie nie ein Geheimnis gemacht haben. Nach welchem sie immer vor den Augen der ganzen Welt gehandelt haben.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das ist?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das ist, jeden würdigen Mann von gehöriger Anlage, ohne Unterschied des Vaterlandes, ohne Unterschied der Religion, ohne Unterschied seines bürgerlichen Standes, in ihren Orden aufzunehmen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wahrhaftig!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Freilich scheint dieses Grundgesetze dergleichen Männer, die über jene Trennungen hinweg sind, vielmehr bereits voraus zu setzen, als die Absicht zu haben, sie zu bilden. Allein das Nitrum muß ja wohl in der Luft sein, ehe es sich als Salpeter an den Wänden anlegt.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. O ja!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Und warum sollten die Freimäurer sich nicht hier einer gewöhnlichen List haben bedienen dürfen? – Daß man einen Teil seiner geheimen Absichten ganz offenbar treibt, um den Argwohn irre zu führen, der immer ganz etwas anders vermutet, als er sieht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Warum nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Warum sollte der Künstler, der Silber &lt;i&gt;machen&lt;/i&gt; kann, nicht mit altem Bruchsilber handeln, damit man so weniger argwohne, daß er es machen kann?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Warum nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ernst! – Hörst du mich? – Du antwortest im Traume, glaub ich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nein, Freund! Aber ich habe genug; genug auf diese Nacht. Morgen, mit dem frühsten, kehre ich wieder nach der Stadt.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Schon? Und warum so bald?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du kennst mich, und fragst? Wie lange dauert deine Brunnenkur noch?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich habe sie vorgestern erst angefangen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. So sehe ich dich vor dem Ende derselben noch wieder. – Lebe wohl! gute Nacht!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Gute Nacht! lebe wohl!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-4346888464546529868?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/4346888464546529868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/ernst-und-falk-gesprache-fur-freymaurer_13.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4346888464546529868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4346888464546529868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/ernst-und-falk-gesprache-fur-freymaurer_13.html' title='Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-646316029933122531</id><published>2009-11-11T15:17:00.000-08:00</published><updated>2009-11-11T15:25:30.099-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gespräche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='erstes gespräch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='freimaurer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zweites gespräch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ernst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='falk'/><title type='text'>Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer Gotthold Ephraim Lessing:</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer (1776-1778)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zweites Gespräch:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ERNST. Nun? wo bleibst du denn? Und hast den Schmetterling doch nicht? &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Er lockte mich von Strauch zu Strauch, bis an den Bach. Auf einmal war er herüber.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ja, ja. Es gibt solche Locker!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Hast du nachgedacht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Über was? Über dein Rätsel? – Ich werde ihn auch nicht fangen, den schönen Schmetterling! Darum soll er mir aber auch weiter keine Mühe machen. – Einmal von der Freimäurerei mit dir gesprochen, und nie wieder. Denn ich sehe ja wohl; du bist, wie sie alle.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wie sie alle? Das sagen diese alle nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nicht? So gibt es ja wohl auch Ketzer unter den Freimäurern? Und du wärest einer. – Doch alle Ketzer haben mit den Rechtgläubigen immer noch etwas gemein. Und davon sprach ich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wovon sprachst du?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Rechtgläubige oder Ketzerische Freimäurer – sie alle spielen mit Worten, und lassen sich fragen, und antworten ohne zu antworten.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Meinst du? – Nun wohl, so laß uns von etwas andern reden. Denn einmal hast du mich aus dem behäglichen Zustande des stummen Staunens gerissen –&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nichts ist leichter, als dich in diesen Zustand wieder zu versetzen – Laß dich nur hier bei mir nieder, und sieh!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Was denn?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das Leben und Weben auf und in und um diesen Ameisenhaufen. Welche Geschäftigkeit, und doch welche Ordnung! Alles trägt und schleppt und schiebt; und keines ist dem andern hinderlich. Sieh nur! Sie helfen einander sogar.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Die Ameisen leben in Gesellschaft, wie die Bienen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und in einer noch wunderbarern Gesellschaft als die Bienen. Denn sie haben niemand unter sich, der sie zusammen hält und regieret.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ordnung muß also doch auch ohne Regierung bestehen können.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wenn jedes einzelne sich selbst zu regieren weiß: warum nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ob es wohl auch einmal mit den Menschen dahin kommen wird?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wohl schwerlich!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Schade!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ja wohl!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Steh auf, und laß uns gehen. Denn sie werden dich bekriechen die Ameisen; und eben fällt auch mir etwas bei, was ich bei dieser Gelegenheit dich doch fragen muß. – Ich kenne deine Gesinnungen darüber noch gar nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Worüber?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Über die bürgerliche Gesellschaft des Menschen überhaupt. – Wofür hältst du sie?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Für etwas sehr Gutes.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ohnstreitig. – Aber hältst du sie für Zweck, oder für Mittel?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich verstehe dich nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Glaubst du, daß die Menschen für die Staaten erschaffen werden? Oder daß die Staaten für die Menschen sind?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Jenes scheinen einige behaupten zu wollen. Dieses aber mag wohl das Wahrere sein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. So denke ich auch. – Die Staaten vereinigen die Menschen, damit durch diese und in dieser Vereinigung jeder einzelne Mensch seinen Teil von Glückseligkeit desto besser und sichrer genießen könne. – Das Totale der einzeln Glückseligkeiten aller Glieder, ist die Glückseligkeit des Staats. Außer dieser gibt es gar keine. Jede andere Glückseligkeit des Staats, bei welcher auch noch so wenig einzelne Glieder leiden, und leiden &lt;i&gt;müssen,&lt;/i&gt; ist Bemäntelung der Tyrannei. Anders nichts!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich möchte das nicht so laut sagen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Warum nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Eine Wahrheit, die jeder nach seiner eignen Lage beurteilet, kann leicht gemißbraucht werden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Weißt du, Freund, daß du schon ein halber Freimäurer bist?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Du. Denn du erkennst ja schon Wahrheiten, die man besser verschweigt.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Aber doch sagen &lt;i&gt;könnte.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Der Weise &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt; nicht sagen, was er besser verschweigt.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nun, wie du willst! – Laß uns auf die Freimäurer nicht wieder zurück kommen. Ich mag ja von ihnen weiter nichts wissen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Verzeih! – Du siehst wenigstens meine Bereitwilligkeit, dir mehr von ihnen zu sagen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du spottest. – – Gut! das bürgerliche Leben des Menschen, alle Staatsverfassungen sind nichts als Mittel zur menschlichen Glückseligkeit. Was weiter?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nichts als Mittel! Und Mittel menschlicher Erfindung; ob ich gleich nicht leugnen will, daß die Natur alles so eingerichtet, daß der Mensch sehr bald auf diese Erfindung geraten müssen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Dieses hat denn auch wohl gemacht, daß einige die bürgerliche Gesellschaft für Zweck der Natur gehalten. Weil alles, unsere Leidenschaften und unsere Bedürfnisse, alles darauf führe, sei sie folglich das Letzte, worauf die Natur gehe. So schlossen sie. Als ob die Natur nicht auch die Mittel zweckmäßig hervorbringen müssen! Als ob die Natur mehr die Glückseligkeit eines abgezogenen Begriffs – wie Staat, Vaterland und dergleichen sind – als die Glückseligkeit jedes wirklichen einzeln Wesens zur Absicht gehabt hätte!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Sehr gut! Du kömmst mir auf dem rechten Wege entgegen. Denn nun sage mir; wenn die Staatsverfassungen Mittel, Mittel menschlicher Erfindungen sind: sollten sie allein von dem Schicksale menschlicher Mittel ausgenommen sein?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Was nennst du Schicksale menschlicher Mittel?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das, was unzertrennlich mit menschlichen Mitteln verbunden ist; was sie von göttlichen unfehlbaren Mitteln unterscheidet.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Was ist das?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Daß sie nicht unfehlbar sind. Daß sie ihrer Absicht nicht allein öfters nicht entsprechen, sondern auch wohl gerade das Gegenteil davon bewirken.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ein Beispiel! wenn dir eines einfällt.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. So sind Schiffahrt und Schiffe Mittel in entlegene Länder zu kommen; und werden Ursache, daß viele Menschen nimmermehr dahin gelangen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die nämlich Schiffbruch leiden, und ersaufen. Nun glaube ich dich zu verstehen. – Aber man weiß ja wohl, woher es kömmt, wenn so viel einzelne Menschen durch die Staatsverfassung an ihrer Glückseligkeit nichts gewinnen. Der Staatsverfassungen sind viele; eine ist also besser als die andere; manche ist sehr fehlerhaft, mit ihrer Absicht offenbar streitend; und die beste soll vielleicht noch erfunden werden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das ungerechnet! Setze die beste Staatsverfassung, die sich nur denken läßt, schon erfunden; setze, daß alle Menschen in der ganzen Welt diese beste Staatsverfassung angenommen haben: meinst du nicht, daß auch dann noch, selbst aus dieser besten Staatsverfassung, Dinge entspringen müssen, welche der menschlichen Glückseligkeit höchst nachteilig sind, und  wovon der Mensch in dem Stande der Natur schlechterdings nichts gewußt hätte?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich meine: wenn dergleichen Dinge aus der besten Staatsverfassung entsprängen, daß es sodann die beste Staatsverfassung nicht wäre.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Und eine bessere möglich wäre? – Nun, so nehme ich diese Bessere als die &lt;i&gt;Beste&lt;/i&gt; an: und frage das Nämliche.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du scheinest mir hier bloß von vorne herein aus dem angenommenen Begriffe zu vernünfteln, daß jedes Mittel menschlicher Erfindung, wofür du die Staatsverfassungen samt und sonders erklärest, nicht anders als mangelhaft sein könne.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nicht bloß.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und es würde dir schwer werden, eins von jenen nachteiligen Dingen zu nennen –&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Die auch aus der besten Staatsverfassung notwendig entspringen müssen? – O zehne für eines.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nur eines erst.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wir nehmen also die beste Staatsverfassung für erfunden an; wir nehmen an, daß alle Menschen in der Welt in dieser besten Staatsverfassung leben: würden deswegen alle Menschen in der Welt, nur einen Staat ausmachen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wohl schwerlich. Ein so ungeheurer Staat würde keiner Verwaltung fähig sein. Er müßte sich also in mehrere kleine Staaten verteilen, die alle nach den nämlichen Gesetzen verwaltet würden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das ist: die Menschen würden auch dann noch Deutsche und Franzosen, Holländer und Spanier, Russen und Schweden sein; oder wie sie sonst heißen würden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ganz gewiß!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nun da haben wir ja schon Eines. Denn nicht wahr, jeder dieser kleinern Staaten hätte sein eignes Interesse? und jedes Glied derselben hätte das Interesse seines Staats?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wie anders?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Diese verschiedene Interesse würden öfters in Kollision kommen, so wie itzt: und zwei Glieder aus zwei verschiedenen Staaten würden einander eben so wenig mit unbefangenem Gemüt begegnen können, als itzt ein Deutscher einem Franzosen, ein Franzose einem Engländer begegnet.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Sehr wahrscheinlich!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das ist: wenn itzt ein Deutscher einem Franzosen, ein Franzose einem Engländer, oder umgekehrt, begegnet, so begegnet nicht mehr ein &lt;i&gt;bloßer&lt;/i&gt; Mensch einem &lt;i&gt;bloßen&lt;/i&gt; Menschen, die vermöge ihrer gleichen Natur gegen einander angezogen werden, sondern ein &lt;i&gt;solcher&lt;/i&gt; Mensch begegnet einem &lt;i&gt;solchen&lt;/i&gt; Menschen, die ihrer verschiednen Tendenz sich bewußt sind, welches sie gegen einander kalt, zurückhaltend, mißtrauisch macht, noch ehe sie für ihre einzelne Person das geringste mit einander zu schaffen und zu teilen haben.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das ist leider wahr.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nun so ist es denn auch wahr, daß das Mittel, welches die Menschen vereiniget, um sie durch diese Vereinigung ihres Glückes zu versichern, die Menschen zugleich trennet.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wenn du es so verstehest.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Tritt einen Schritt weiter. Viele von den kleinern Staaten würden ein ganz verschiedenes Klima, folglich ganz verschiedene Bedürfnisse und Befriedigungen, folglich ganz verschiedene Gewohnheiten und Sitten, folglich ganz verschiedene Sittenlehren, folglich ganz verschiedene Religionen haben. Meinst du nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das ist ein gewaltiger Schritt!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Die Menschen würden auch dann noch Juden und Christen und Türken und dergleichen sein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ich getraue mir nicht, Nein zu sagen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Würden sie das; so würden sie auch, sie möchten heißen, wie sie wollten, sich unter einander nicht anders verhalten, als sich unsere Christen und Juden und Türken von je her unter einander verhalten haben. Nicht als &lt;i&gt;bloße&lt;/i&gt; Menschen gegen&lt;i&gt; bloße&lt;/i&gt; Menschen; sondern als &lt;i&gt;solche&lt;/i&gt; Menschen gegen &lt;i&gt;solche&lt;/i&gt; Menschen, die sich einen gewissen geistigen Vorzug streitig machen, und darauf Rechte gründen, die dem natürlichen Menschen nimmermehr einfallen könnten.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das ist sehr traurig; aber leider doch sehr vermutlich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nur vermutlich?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Denn allenfalls dächte ich doch, so wie du angenommen hast, daß alle Staaten einerlei Verfassung hätten, daß sie auch wohl alle einerlei Religion haben könnten. Ja ich begreife nicht, wie einerlei Staatsverfassung ohne einerlei Religion auch nur möglich ist.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich eben so wenig. – Auch nahm ich jenes nur an, um deine Ausflucht abzuschneiden. Eines ist zuverlässig eben so unmöglich, als das andere. Ein Staat: mehrere Staaten. Mehrere Staaten: mehrere Staatsverfassungen. Mehrere Staatsverfassungen: mehrere Religionen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ja, ja: so scheint es.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. So ist es. – Nun sieh da das zweite Unheil, welches die bürgerliche Gesellschaft, ganz ihrer Absicht entgegen, verursacht. Sie kann die Menschen nicht vereinigen, ohne sie zu trennen; nicht trennen, ohne Klüfte zwischen ihnen zu befestigen, ohne Scheidemauern durch sie hin zu ziehen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und wie schrecklich diese Klüfte sind! wie unübersteiglich oft diese Scheidemauern!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Laß mich noch das dritte hinzufügen. – Nicht genug, daß die bürgerliche Gesellschaft die Menschen in verschiedene Völker und Religionen teilet und trennet. – Diese Trennung in wenige große Teile, deren jeder für sich ein Ganzes wäre, wäre doch immer noch besser, als gar kein Ganzes. – Nein; die bürgerliche Gesellschaft setzt ihre Trennung auch in jedem dieser Teile gleichsam bis ins Unendliche fort.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wie so?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Oder meinest du, daß ein Staat sich ohne Verschiedenheit von Ständen denken läßt? Er sei gut oder schlecht, der Vollkommenheit mehr oder weniger nahe: unmöglich können alle Glieder desselben unter sich das nämliche Verhältnis haben.- Wenn sie auch alle an der Gesetzgebung Anteil haben: so können sie doch nicht gleichen Anteil haben, wenigstens nicht gleich unmittelbaren Anteil. Es wird also vornehmere und geringere Glieder geben. – Wenn Anfangs auch alle Besitzungen des Staats unter sie gleich verteilet worden: so kann diese gleiche Verteilung doch keine zwei Menschenalter bestehen. Einer wird sein Eigentum besser zu nutzen wissen, als der andere. Einer wird sein schlechter genutztes Eigentum gleichwohl unter mehrere Nachkommen zu verteilen haben, als der andere. Es wird also reichere und ärmere Glieder geben.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das versteht sich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nun überlege, wie viel Übel es in der Welt wohl gibt, das in dieser Verschiedenheit der Stände seinen Grund nicht hat.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wenn ich dir doch widersprechen könnte! – Aber was hatte ich für Ursache, dir überhaupt zu widersprechen? – Nun ja, die Menschen sind nur durch Trennung zu vereinigen! nur durch unaufhörliche Trennung in Vereinigung zu erhalten! Das ist nun einmal so. Das kann nun nicht anders sein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das sage ich eben!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Also, was willst du damit? Mir das bürgerliche Leben dadurch verleiden? Mich wünschen machen, daß den Menschen der Gedanke, sich in Staaten zu vereinigen, nie möge gekommen sein?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Verkennst du mich so weit? – Wenn die bürgerliche Gesellschaft auch nur das Gute hätte, daß allein in ihr die menschliche Vernunft angebauet werden kann: ich würde sie auch bei weit größern Übeln noch segnen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wer des Feuers genießen will, sagt das Sprichwort, muß sich den Rauch gefallen lassen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Allerdings! – Aber weil der Rauch bei dem Feuer unvermeidlich ist: durfte man darum keinen Rauchfang erfinden? Und der den Rauchfang erfand, war der darum ein Feind des Feuers? – Sieh, dahin wollte ich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wohin? – Ich verstehe dich nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das Gleichnis war doch sehr passend. – – Wenn die Menschen nicht anders in Staaten vereiniget werden konnten, als durch jene Trennungen: werden sie darum gut, jene Trennungen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das wohl nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Werden sie darum heilig, jene Trennungen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wie heilig?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Daß es verboten sein sollte, Hand an sie zu legen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. In Absicht? ...&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. In Absicht, sie nicht größer einreißen zu lassen, als die Notwendigkeit erfodert. In Absicht, ihre Folgen so unschädlich zu machen, als möglich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wie könnte das verboten sein?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Aber geboten kann es doch auch nicht sein; durch bürgerliche Gesetze nicht geboten! Denn bürgerliche Gesetze erstrecken sich nie über die Grenzen ihres Staats. Und dieses würde nun gerade außer den Grenzen aller und jeder Staaten liegen. – Folglich kann es nur ein Opus supererogatum sein: und es wäre bloß zu wünschen, daß sich die Weisesten und Besten eines jeden Staats diesem Operi supererogato freiwillig unterzögen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Bloß zu wünschen; aber recht sehr zu wünschen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich dächte! Recht sehr zu wünschen, daß es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären, und genau wüßten, wo Patriotismus, Tugend zu sein aufhöret.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Recht sehr zu wünschen!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Recht sehr zu wünschen, daß es in jedem Staate Männer geben möchte, die dem Vorurteile ihrer angebornen Religion nicht unterlägen; nicht glaubten, daß alles notwendig gut und wahr sein müsse, was sie für gut und wahr erkennen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Recht sehr zu wünschen!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Recht sehr zu wünschen, daß es in jedem Staate Männer geben möchte, welche bürgerliche Hoheit nicht blendet, und bürgerliche Geringfügigkeit nicht ekelt; in deren Gesellschaft der Hohe sich gern herabläßt, und der Geringe sich dreist erhebet.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Recht sehr zu wünschen!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Und wenn er erfüllt wäre, dieser Wunsch?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Erfüllt? – Es wird freilich hier und da, dann und wann, einen solchen Mann geben.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nicht bloß hier und da; nicht bloß dann und wann.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Zu gewissen Zeiten, in gewissen Ländern auch mehrere.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wie, wenn es dergleichen Männer itzt überall gäbe? zu allen Zeiten nun ferner geben müßte?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wollte Gott!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Und diese Männer nicht in einer unwirksamen Zerstreuung lebten? nicht immer in einer unsichtbaren Kirche?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Schöner Traum!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Daß ich es kurz mache. – Und diese Männer die Freimäurer wären?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Was sagst du?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wie, wenn es die Freimäurer wären, die sich&lt;i&gt; mit&lt;/i&gt; zu ihrem Geschäfte gemacht hätten, jene Trennungen, wodurch die Menschen einander so fremd werden, so eng als möglich wieder zusammen zu ziehen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die Freimäurer?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich sage: &lt;i&gt;mit&lt;/i&gt; zu ihrem Geschäfte.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die Freimäurer?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ach! verzeih! – Ich hatt es schon wieder vergessen, daß du von den Freimäurern weiter nichts hören willst – Dort winkt man uns eben zum Frühstücke. Komm!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nicht doch! – Noch einen Augenblick! – Die Freimäurer, sagst du –&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das Gespräch brachte mich wider Willen auf sie zurück. Verzeih! – Komm! Dort, in der größern Gesellschaft, werden wir bald Stoff zu einer tauglichern Unterredung finden. Komm!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-646316029933122531?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/646316029933122531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/ernst-und-falk-gesprache-fur-freymaurer_11.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/646316029933122531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/646316029933122531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/ernst-und-falk-gesprache-fur-freymaurer_11.html' title='Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer Gotthold Ephraim Lessing:'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1414762519885418337</id><published>2009-11-11T07:49:00.000-08:00</published><updated>2009-11-11T15:25:07.427-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='alethia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frreimaurer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='erstes gespräch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='veritas'/><title type='text'>Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer</title><content type='html'>&lt;h3&gt;Gotthold Ephraim Lessing: &lt;/h3&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt; (1776-1778)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Erstes Gespräch:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ERNST. Woran denkst du, Freund? &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. An nichts.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Aber du bist so still.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Eben darum. Wer denkt, wenn er genießt? Und ich genieße des erquickenden Morgens.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du hast Recht; und du hättest mir meine Frage nur zurückgeben dürfen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wenn ich an etwas dächte, würde ich darüber sprechen. Nichts geht über das &lt;i&gt;laut denken&lt;/i&gt; mit einem Freunde.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Gewiß.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Hast &lt;i&gt;du&lt;/i&gt; des schönen Morgens schon genug genossen; fällt &lt;i&gt;dir&lt;/i&gt; etwas ein; so sprich du. Mir fällt nichts ein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Gut das! – Mir fällt ein, daß ich dich schon längst um etwas fragen wollen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. So frage doch.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ist es wahr, Freund, daß du ein Freimäurer bist?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Die Frage ist eines der keiner ist.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Freilich! – Aber antworte mir gerader zu. – Bist du ein Freimäurer?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich glaube es zu sein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die Antwort ist eines, der seiner Sache eben nicht gewiß ist.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. O doch! Ich bin meiner Sache so ziemlich gewiß.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Denn du wirst ja wohl wissen, ob und wenn und wo und von wem du aufgenommen worden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das weiß ich allerdings; aber das würde so viel nicht sagen wollen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wer nimmt nicht auf, und wer wird nicht aufgenommen!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Erkläre dich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich glaube ein Freimäurer zu sein; nicht so wohl, weil ich von älteren Maurern in einer gesetzlichen Loge aufgenommen worden: sondern weil ich einsehe und erkenne, was und warum die Freimäurerei ist, wenn und wo sie gewesen, wie und wodurch sie befördert oder gehindert wird.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und drückst dich gleichwohl so zweifelhaft aus? – &lt;i&gt;Ich glaube einer zu sein!&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Dieses Ausdrucks bin ich nun so gewohnt. Nicht zwar, als ob ich Mangel an eigner Überzeugung hätte: sondern weil ich nicht gern mich jemanden gerade in den Weg stellen mag.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du antwortest mir als einem Fremden.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Fremder oder Freund!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Du bist aufgenommen, du weißt alles – –&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Andere sind auch aufgenommen, und glauben zu wissen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Könntest du denn aufgenommen sein, ohne zu wissen, was du weißt?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Leider!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wie so?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Weil viele, welche aufnehmen, es selbst nicht wissen; die wenigen aber, die es wissen, es nicht sagen &lt;i&gt;können.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und könntest du denn wissen, was du weißt, ohne aufgenommen zu sein?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Warum nicht? – Die Freimäurerei ist nichts willkürliches, nichts entbehrliches: sondern etwas notwendiges, das in dem Wesen des Menschen und der bürgerlichen Gesellschaft gegründet ist. Folglich muß man auch durch eignes Nachdenken eben so wohl darauf verfallen können, als man durch Anleitung darauf geführet wird.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die Freimäurerei wäre nichts Willkürliches? – Hat sie nicht Worte und Zeichen und Gebräuche, welche alle anders sein könnten, und folglich willkürlich sind?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das hat sie. Aber diese Worte und diese Zeichen und diese Gebräuche, sind nicht die Freimäurerei.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die Freimäurerei wäre nichts Entbehrliches? – Wie machten es denn die Menschen, als die Freimäurerei noch nicht war?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Die Freimäurerei war immer.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nun was ist sie denn, diese notwendige, diese unentbehrliche Freimäurerei?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wie ich dir schon zu verstehen gegeben: – Etwas, das selbst die, die es wissen, nicht sagen können.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Also ein Unding.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Übereile dich nicht.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wovon ich einen Begriff habe, das kann ich auch mit Worten ausdrücken.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nicht immer; und oft wenigstens nicht so, daß andre durch die Worte vollkommen eben denselben Begriff bekommen, den ich dabei habe.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wenn nicht vollkommen eben denselben, doch einen etwanigen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Der etwanige Begriff wäre hier unnütz oder gefährlich. Unnütz, wenn er nicht genug; und gefährlich, wenn er das geringste zu viel enthielte.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Sonderbar! – Da also selbst die Freimäurer, welche das Geheimnis ihres Ordens wissen, es nicht wörtlich mitteilen können, wie breiten sie denn gleichwohl ihren Orden aus?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Durch Taten. – Sie lassen gute Männer und Jünglinge, die sie ihres nähern Umgangs würdigen, ihre Taten vermuten, erraten, – sehen, so weit sie zu sehen sind; diese finden Geschmack daran, und tun ähnliche Taten.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Taten? Taten der Freimäurer? – Ich kenne keine andere, als ihre Reden und Lieder, die meistenteils schöner gedruckt, als gedacht und gesagt sind.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das haben sie mit mehrern Reden und Liedern gemein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Oder soll ich das für ihre Taten nehmen, was sie in diesen Reden und Liedern von sich rühmen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wenn sie es nicht bloß von sich rühmen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und was rühmen sie denn von sich? – Lauter Dinge, die man von jedem guten Menschen, von jedem rechtschaffnen Bürger erwartet. – Sie sind so freundschaftlich, so guttätig, so gehorsam, so voller VaterlandsLiebe!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ist denn das nichts?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nichts! – um sich dadurch von andern Menschen auszusondern. – Wer soll das nicht sein?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Soll!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wer hat, dieses zu sein, nicht, auch außer der Freimäurerei, Antrieb und Gelegenheit genug?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Aber doch in ihr, und durch sie, einen Antrieb mehr.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Sage mir nichts von der Menge der Antriebe. Lieber einem einzigen Antriebe alle mögliche intensive Kraft gegeben! – Die Menge solcher Antriebe ist wie die Menge der Räder in einer Maschine. Je mehr Räder: desto wandelbarer.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich kann dir das nicht widersprechen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und was für einen Antrieb mehr! – Der alle andre Antriebe verkleinert, verdächtig macht! sich selbst für den stärksten und besten ausgibt!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Freund, sei billig! – Hyperbel, Quidproquo jener schalen Reden und Lieder! Probewerk! Jüngerarbeit!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Das will sagen: Bruder Redner ist ein Schwätzer.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Das will nur sagen: was Bruder Redner an den Freimäurern preiset, das sind nun freilich ihre Taten eben nicht. Denn Bruder Redner ist wenigstens kein Plauderer; und Taten sprechen von selbst.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ja, nun merke ich worauf du zielest. Wie konnten sie mir nicht gleich einfallen diese Taten, diese sprechende Taten. Fast möchte ich sie schreiende nennen. Nicht genug, daß sich die Freimäurer einer den andern unterstützen, auf das kräftigste unterstützen: denn das wäre nur die notwendige Eigenschaft einer jeden Bande. Was tun sie nicht für das gesamte Publikum eines jeden Staats, dessen Glieder sie sind!&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Zum Exempel? – Damit ich doch höre, ob du auf der rechten Spur bist.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Z.E. die Freimäurer in Stockholm! – Haben sie nicht ein großes Findelhaus errichtet?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wenn die Freimäurer in Stockholm sich nur auch bei einer andern Gelegenheit tätig erwiesen haben.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Bei welcher andern?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Bei sonst andern; meine ich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und die Freimäurer in Dresden! die arme junge Mädchen mit Arbeit beschäftigen, sie klöppeln und stücken lassen, – damit das Findelhaus nur kleiner sein dürfe.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ernst! Du weißt wohl, wenn ich dich deines Namens erinnere.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ohne alle Glossen dann. – Und die Freimäurer in Braunschweig! die arme fähige Knaben im Zeichnen unterrichten lassen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Warum nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und die Freimäurer in Berlin! die das Basedowsche Philanthropin unterstützen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Was sagst du? – Die Freimäurer? Das Philanthropin? unterstützen? – Wer hat dir das aufgebunden?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Die Zeitung hat es ausposaunet.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Die Zeitung! – Da müßte ich Basedows eigenhändige Quittung sehen. Und müßte gewiß sein, daß die Quittung nicht an Freimäurer in Berlin, sondern an die Freimäurer gerichtet wäre.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Was ist das? – Billigest du denn Basedows Institut nicht?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich nicht? Wer kann es mehr billigen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. So wirst du ihm ja diese Unterstützung nicht mißgönnen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Mißgönnen? – Wer kann ihm alles Gute mehr gönnen, als Ich?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Nun dann! – Du wirst mir unbegreiflich.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Ich glaube wohl. Dazu habe ich Unrecht. – Denn auch die Freimäurer können etwas tun, was sie nicht als Freimäurer tun.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und soll das von allen auch ihren übrigen guten Taten gelten?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Vielleicht! – Vielleicht, daß alle die guten Taten, die du mir da genannt hast, um mich eines scholastischen Ausdruckes, der Kürze wegen zu bedienen, nur ihre Taten ad extra sind.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Wie meinst du das?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nur ihre Taten, die dem Volke in die Augen fallen; – nur Taten, die sie bloß deswegen tun, damit sie dem Volk in die Augen fallen sollen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Um Achtung und Duldung zu genießen?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Könnte wohl sein.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Aber ihre wahre Taten denn? – Du schweigst?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wenn ich dir nicht schon geantwortet hätte? – Ihre wahre Taten sind ihr Geheimnis.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Ha! ha! Also auch nicht erklärbar durch Worte?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Nicht wohl! – Nur so viel kann und darf ich dir sagen: die wahren Taten der Freimäurer sind so groß, so weit aussehend, daß ganze Jahrhunderte vergehen können, ehe man sagen kann: das haben sie getan! Gleichwohl haben sie alles Gute getan, was noch in der Welt ist, – merke wohl: in der&lt;i&gt; Welt!&lt;/i&gt; – Und fahren fort, an alle dem Guten zu arbeiten, was noch in der Welt werden wird, – merke wohl, in der &lt;i&gt;Welt.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. O geh! Du hast mich zum besten.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Wahrlich nicht. – Aber sieh! dort fliegt ein Schmetterling, den ich haben muß. Es ist der von der Wolfmilchsraupe.- Geschwind sage ich dir nur noch: die wahren Taten der Freimäurer zielen dahin, um größten Teils alles, was man gemeiniglich gute Taten zu nennen pflegt, entbehrlich zu machen.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Und sind doch auch gute Taten?&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;FALK. Es kann keine bessere geben. – Denke einen Augenblick darüber nach. Ich bin gleich wieder bei dir.&lt;/p&gt; &lt;p class="zenoPLm0n4"&gt;ERNST. Gute Taten, welche darauf zielen, gute Taten entbehrlich zu machen? – Das ist ein Rätsel. Und über ein Rätsel denke ich nicht nach. – Lieber lege ich mich indes unter den Baum, und sehe den Ameisen zu.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1414762519885418337?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1414762519885418337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/ernst-und-falk-gesprache-fur-freymaurer.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1414762519885418337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1414762519885418337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/11/ernst-und-falk-gesprache-fur-freymaurer.html' title='Ernst und Falk - Gespräche für Freymäurer'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1858325724954899543</id><published>2009-10-24T01:10:00.000-07:00</published><updated>2009-10-24T01:12:57.309-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ideale'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geidcht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='freimaurer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='maurer'/><title type='text'>Von den Freimaurern</title><content type='html'>Bei vielen herrscht ein falsches Bild von der Freimaurerei, das mag vor allem durch falsche Informationssammlung kommen, hier einmal ein Gedicht über die wahren Ideale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tief in Dir, in Deinem Sein,&lt;br /&gt;unverfälscht ein rauher Stein.&lt;br /&gt;Diesen gilt es zu behauen,&lt;br /&gt;hierfür sollst Du in dich schauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn nur aus der eig'nen Kraft,&lt;br /&gt;der Lehrling etwas Gutes schafft.&lt;br /&gt;So wirst auch du bald zum Gesellen,&lt;br /&gt;der Stein nun glatt an vielen Stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du hast ihn stets und gut behauen,&lt;br /&gt;Dein Weg ist nun um Dich zu schauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du dann über Dich noch blickst,&lt;br /&gt;Dich in die richt'ge Richtung schickst,&lt;br /&gt;dann wirst auch Du zum Meister werden,&lt;br /&gt;ein Stein im Tempel hier auf Erden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch eines muss man hier noch schreiben,&lt;br /&gt;der Meister wird stets Lehrling bleiben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Brüdern sollst Du dich verbinden,&lt;br /&gt;als Maurer wirst Du Gutes finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Treue und Verschwiegenheit,&lt;br /&gt;als fester Bund in uns'rer Zeit.&lt;br /&gt;Auf das der Tempel wirklich werde,&lt;br /&gt;Humanität auf uns'rer Erde!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                       H.S.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1858325724954899543?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1858325724954899543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/10/von-den-freimaurern.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1858325724954899543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1858325724954899543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/10/von-den-freimaurern.html' title='Von den Freimaurern'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-3705380677665873984</id><published>2009-10-23T03:40:00.000-07:00</published><updated>2009-10-23T03:41:08.621-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zitate'/><title type='text'>Zitat: Krankheit</title><content type='html'>"Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hippokrates&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-3705380677665873984?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/3705380677665873984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/10/zitat-krankheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/3705380677665873984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/3705380677665873984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/10/zitat-krankheit.html' title='Zitat: Krankheit'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1945212852446078648</id><published>2009-10-12T05:24:00.000-07:00</published><updated>2009-10-12T05:29:39.711-07:00</updated><title type='text'>Galileo Galilei</title><content type='html'>"Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher."&lt;span onclick="location.href='/zitat_4046.html';" title="Zur Detailansicht."&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1945212852446078648?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1945212852446078648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/10/galileo-galilei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1945212852446078648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1945212852446078648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/10/galileo-galilei.html' title='Galileo Galilei'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-4526602559175147603</id><published>2009-09-24T05:22:00.000-07:00</published><updated>2009-09-24T05:24:03.893-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Thomas von Aquin'/><title type='text'>Thomas von Aquin</title><content type='html'>&lt;table align="center"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td bgcolor="#e7e7e7"&gt;&lt;p&gt;„Respondeo dicendum quod veritas consistit in adaequatione intellectus et rei […]. Quando igitur res sunt mensura et regula intellectus, veritas consistit in hoc, quod intellectus adaequatur rei, ut in nobis accidit, ex eo enim quod res est vel non est, opinio nostra et oratio vera vel falsa est. Sed quando intellectus est regula vel mensura rerum, veritas consistit in hoc, quod res adaequantur intellectui, sicut dicitur artifex facere verum opus, quando concordat arti.“&lt;/p&gt; &lt;/td&gt; &lt;td&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt; &lt;td&gt; &lt;p&gt;„Ich antworte, es sei zu sagen, dass Wahrheit in der Übereinstimmung von Verstand und Sache besteht […]. Wenn daher die Sachen Maß und Richtschnur des Verstandes sind, besteht Wahrheit darin, dass sich der Verstand der Sache angleicht, wie das bei uns der Fall ist; aufgrund dessen nämlich, dass die Sache ist oder nicht ist, ist unsere Meinung und unsere Rede davon wahr oder falsch. Wenn aber der Verstand Richtschnur und Maß der Dinge ist, besteht Wahrheit in der Übereinstimmung der Dinge mit dem Verstand; so sagt man, der Künstler verfertige ein wahres Kunstwerk, wenn es seiner Kunstvorstellung entspricht.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thomas von Aquin&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-4526602559175147603?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/4526602559175147603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/thomas-von-aquin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4526602559175147603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4526602559175147603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/thomas-von-aquin.html' title='Thomas von Aquin'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-1310660406557636853</id><published>2009-09-18T06:11:00.000-07:00</published><updated>2009-09-18T06:47:19.112-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='zitate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><title type='text'>Zitate: Wahrheit</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;"Die              Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden."&lt;br /&gt;                          &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;Wilhelm Busch&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;"Noch              niemals sah ich einen Menschen, der wirklich die Wahrheit sucht. Jeder,              der sich auf den Weg gemacht hatte, fand früher oder später, was ihm              Wohlbefinden gewährte. Und dann dann gab er die weitere Suche auf."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;              Mark              Twain&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;"Aus              Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;              Oliver              Hassencamp&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;"Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er."                     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martin Luther&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;"Es ist schwierig, Menschen hinters Licht zu führen, sobald es ihnen aufgegangen ist."                     &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alfred Polgar&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1310660406557636853?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1310660406557636853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/zitate-wahrheit_18.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1310660406557636853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1310660406557636853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/zitate-wahrheit_18.html' title='Zitate: Wahrheit'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-362468827786152540</id><published>2009-09-17T03:27:00.001-07:00</published><updated>2009-09-18T06:10:05.554-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='liste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='gerneral investigation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='marc'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blogs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheitsbewegung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='hot_dog_friend'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='seiten'/><title type='text'>Die ersten vier.</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.alles-nur-programm.blogspot.com/"&gt;http://www.alles-nur-programm.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://general-investigation.blogspot.com/"&gt;http://gerneral-investigation.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.vermutungundbeweise.blogspot.com/"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://vermutungenundbeweise.blogspot.com/"&gt;http://vermutungundbeweise.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.koopmodus.blogage.de/"&gt;http://www.koopmodus.blogage.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr mitmachen wollt, schreibt mich einfach an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrheitsbewegungen an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;trust.no.1ne@web.de&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;koopmodus@googlemail.com&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-362468827786152540?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/362468827786152540/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/die-ersten-vier.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/362468827786152540'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/362468827786152540'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/die-ersten-vier.html' title='Die ersten vier.'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-9010474391887782960</id><published>2009-09-16T06:02:00.001-07:00</published><updated>2009-09-16T06:02:40.814-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wieso'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='blog'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='alethia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='veritas'/><title type='text'>alethia veritas</title><content type='html'>&lt;b&gt;Wahrheit&lt;/b&gt; (von westgermanisch wâra, das wie lateinisch verus zu indogermanisch uêro gehört; griechisch Aletheia; lateinisch veritas, wirklicher Sachverhalt) ist einer der wichtigsten philosophischen Grundbegriffe. Die Frage nach der Wahrheit gehört zu den zentralen Problemen der Philosophie und wurde von den verschiedensten Schulen und Denkern unterschiedlich beantwortet. (wikipedia)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;alethia&lt;/b&gt; die Göttin der Wahrheit in der griechischen Mythologie; siehe ihr römisches Äquivalent Veritas (Mythologie)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;veritas&lt;/b&gt;  (Mythologie), die Göttin der Wahrheit in der römischen Mythologie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide stehen auch für die Wahrheit - Namen die es schon seit Ewigkeiten auf unsererm Planeten gibt, so wie der Begriff Wahrheit selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer also genannt werden möchte auf diesem Blog, der darf mich gerne anschreiben, sich und seinen Blog vorstellen, wer lieber Anonym bleiben möchte darf das natürlich auch bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-9010474391887782960?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/9010474391887782960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/alethia-veritas_16.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/9010474391887782960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/9010474391887782960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/alethia-veritas_16.html' title='alethia veritas'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' 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unendliche Flüssigkeit, in die man hineinfällt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Robert Musil&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-1124228239424838998?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/1124228239424838998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/zitate-wahrheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1124228239424838998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/1124228239424838998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/zitate-wahrheit.html' title='Zitate: Wahrheit'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2526034381229265620.post-4047845499399130621</id><published>2009-09-14T06:19:00.000-07:00</published><updated>2009-09-14T07:26:16.335-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='vertrauen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wahrheit'/><title type='text'>alethia veritas</title><content type='html'>Die Wahrheit, oder auch das was davon übrig ist verbreitet sich langsam im Internet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Blog hier wird eine Sammlung darstellen aller verfügbaren Informationsquellen, die gerne genannt werden möchten und dabei helfen sollen die Sinne der Menschen zu schärfen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2526034381229265620-4047845499399130621?l=alethia-veritas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/feeds/4047845499399130621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/alethia-veritas.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4047845499399130621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2526034381229265620/posts/default/4047845499399130621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://alethia-veritas.blogspot.com/2009/09/alethia-veritas.html' title='alethia veritas'/><author><name>Simsala</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10582432137718348259</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='27' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/-P4D6I5u7ch0/Ti2WrWoa1LI/AAAAAAAAAGU/sRe6OaQkseQ/s220/207135_117658154979997_100002074395429_151067_5462535_n.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
